Kontakt zu Irma Goldners Nachkommen in den USA

Irma Goldner geb. Schiff wohnte und arbeitete zwar nur kurze Zeit in Bad Kissingen als Kochlehrmädchen im Hotel Herzfeld in der Maxstraße (heute Bayerischer Hof), der Kontakt zu ihren  Nachkommen in den Vereinigten Staaten, die wir vor kurzem ausfindig machen konnten, erscheint uns aber dennoch erwähnenswert. Er zeigt nämlich, wie wichtig für viele Nachkommen auch nach Generationen noch die Erinnerung an ihre aus Deutschland vertriebenen Vorfahren ist. Und wie dankbar sie dafür sind, wenn in Deutschland die Erinnerung an diese wachgehalten wird und sie etwas über ihre familiären Wurzeln erfahren können.


Irma-Goldner-Porträt

Irmas Enkel und Urenkel leben heute in den USA und besitzen inzwischen auch wieder die deutsche Staatsbürgerschaft. Auch wenn ihnen noch immer die schrecklichen Ereignisse der NS-Zeit präsent sind, haben viele von ihnen Zeitlofs, wo Irma Goldner mit ihrer Familie lebte, und einige von ihnen auch Irmas Geburtsort Oberthulba und Bad Kissingen besucht.

Wir verdanken Irma Goldners Enkeltöchtern wertvolle Einblicke in das Leben ihrer Großeltern und wunderschöne Familienfotos, die hier und in der Kurzbiografie zu finden sind.

Reaktionen der Enkeltöchter:

„Was für eine Überraschung, Ihre Nachricht über meine Großmutter Irma Goldner zu erhalten. Was für ein wunderbares Projekt; trotz des Bösen und des Antisemitismus, dem sie zum Opfer fielen. (Jill Goldner).

„Vielen Dank für all Ihre Arbeit im Laufe der Jahre, um den verlorenen Leben wieder etwas Menschlichkeit zu verleihen. Wir wissen dies sehr zu schätzen “(Carol Hoffman).

„Als junger Erwachsener lernte ich Deutsch und verbrachte ein Semester an einer Universität in Deutschland, um unsere gemeinsame Vergangenheit zu verstehen.Dort habe ich so viele gute Leute kennengelernt, von denen ich so viel gelernt habe, und dennoch müssen wir alle mit der schrecklichen Gewalt und dem Schmerz der Vergangenheit leben.

Ich sage Ihnen dies alles, um die Bedeutung Ihrer Bemühungen anzuerkennen. Nach all dieser Zeit ist es immer noch ein Kampf, all diesen Verlust zu verstehen und damit zu leben. William Faulkner sagte es am besten, als er schrieb: „Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen.“

Wenn wir diese Menschen in unseren Erinnerungen am Leben erhalten, können wir vielleicht beginnen, die Welt zu reparieren, das Ziel, das wir Juden Tikkun Olam nennen“ (Lynn Goldner).

Blick ins Fotoalbum der Familie

Blick-ins-FamilienalbumVerwandtschaft.jpegOnkel-Samuel

Souvenir-WWI"Ludwig wurde im Ersten Weltkrieg eingezogen. Und es war ein Schock für ihn, dass er als deutscher Bürger nicht geschützt wurde trotz seiner Unterstützung für sein Vaterland." (Lynn Goldner)

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